NESA GSCHWEND

http://www.nesagschwend.ch/

Transformation und die Ambivalenz des Körpers und seiner Lebenszyklen sind die wiederkehrenden Themen des bildnerischen und performativen Schaffens von Nesa Gschwend. Ausgehend von einem mäandernden System von Linien und Bändern, die sie miteinander verbindet, verknotet und überlagert, zerschneidet und wieder neu zusammenfügt, entstehen Analogien zum Formen- und Bedeutungskomplex «Zelle – Kopf – Knäuel – Körper – Hülle – Gewebe». Um ihre Rauminstallationen aus textilen Paneelen, Zeichnungen, Objekten und Videos zu schaffen verwendet sie so verschiedene Materialien wie Textilien, Pflanzen, Haare und Wachs.

Die Vielfalt ihres Schaffens nährt sich auch aus ihrem Ausbildungsgang der von einer Textilausbildung über eine Theaterschule in Bologna zur szenischen Gestaltung an der Zürcher Hochschule der Künste führte.

(Text: Janine Schmutz)